Support/FAQ

Finden Sie die Antworten auf die meistgestellten Fragen der letzten Monate!

Bei Fragen, Anliegen oder wenn Sie mehr Information benötigen wenden Sie sich bitte direkt an Ihren lokalen Lallemand Distilling Sales Manager.

Gärung

Mehrere Parameter beeinflussen Ihre Gärzeiten:

  • Temperatur: Kühlere Temperaturen werden normalerweise längere Gärungen zur Folge haben,
  • Gärsubstrat / Rohstoff,
  • Rühren während der Gärung: ein moderates Rühren kann hilfreich sein,
  • Wahl der Hefe: Wenden Sie sich an Ihren lokalen LBDS-Vertriebsleiter, um den besten DistilaMax-Stamm gemäß den Parametern und den destillierten Spirituosen, die Sie herstellen möchten, zu erhalten,
  • Adäquate Nährstoffversorgung: Sie ist ein wichtiger Punkt, um eine gesunde Hefe in Gang zu bringen und die Gärung einwandfrei abzuschließen

Dies erfordert einige Maßnahmen und Geräte. Eine der Methoden ist, zu destillieren und eine Dichtemessung durchzuführen.

Mit Laborglasgeräten, die so konzipiert sind, dass sie die erforderliche Menge an benötigtem Destillat ausweisen, wird eine genaue Menge an Gärmedium abgemessen.
Geben Sie die gleiche Menge Wasser hinzu, nachdem Sie den Behälter zuerst ausgespült haben.
Das Ausgangsvolumen exakt abdestillieren und die Dichte dieser Probe messen. Vergewissern Sie sich, dass die Temperatur korrekt ist oder der Dichtewert mittels Tabelle korrigiert wird.

Ein weiteres Hilfsmittel, das den Prozess vereinfacht und gute Ergebnisse liefern kann, ist die Verwendung eines Ebulliometers.

Die ideale Temperatur hängt davon ab, was Sie aus der Gärung herausholen wollen. Hohe Temperaturen führen zu einer schnellen Gärkinetik, können aber Hefestress verursachen und das Geschmacksprofil beeinflussen (hohe Produktion von Fuselölen). Niedrige Temperaturen führen zu einer langsamen Gärkinetik und beeinträchtigen auch den Geschmack (Vorhandensein von flüchtigen Verbindungen). Die Temperatur sollte auch von der Robustheit der verwendeten Hefe abhängen.

Viele Rumgärungen werden zwischen 32°C – 33°C durchgeführt.

Einige Empfehlungen:

  • einen Hefestamm verwenden, der thermotolerant ist
  • einen an das Gärsubstrat angepassten Hefestamm verwenden
  • die Anfangsdichte (Stammwürze) des Mediums, das Sie vergären wollen, verringern
  • komplexe, auf das Gärsubstrat abgestimmte Nährstoffe verwenden: Einige Spurenelemente (wie Mangan) erhöhen die Widerstandsfähigkeit der Hefe gegen Stressfaktoren wie z.B. hohe Temperatur.

Allgemeines

Wenn ein Block/Beutel offen ist, wird empfohlen, ihn im Kühlschrank zu lagern und die Hefe in den nächsten 3 Tagen zu verwenden.

Es gibt eine Anzahl von Faktoren, die die Qualität eines Rums ausmachen. Zu diesen Faktoren zählen:

  • Die Zuckerquelle (Zuckerrohrsaft, Zuckerrohrsirup oder Melasse)
  • Der Hefestamm
  • Die Verfahren und Praktiken der Gärung und Destillation
  • Der Alterungs- und Reifeprozess
  • Die Qualität des bei der Alkoholverdünnung verwendeten Wassers.
Zu Beginn empfehlen wir eine maximale Dosierung und nach Erreichen guter Ergebnisse eine Optimierung der Dosierung durch schrittweise Reduzierung.

Nährstoffe

Während des Gärprozesses benötigt die Hefe Stickstoff, Mineralien und Vitamine, um richtig zu funktionieren. Der YAN (Yeast Assimilable Nitrogen – Hefe verwertbarer Stickstoff) Wert muss etwa 250 – 300 ppm betragen. Oft ist es notwendig, einige Nährstoffe hinzuzufügen, um eine gute Endvergärung zu gewährleisten. Detailliertere Informationen finden Sie auf der Seite TDB “DistilaVite”.

Rehydrierung

Bei der Herstellung von Trockenhefe entziehen wir das Wasser, das sich in der Zellmembran befindet. Die Rehydrierung bringt die Wassermoleküle zurück und reaktiviert die Hefe, was eine effizientere und gleichmäßigere Gärung ermöglicht.